1920

Gründung des Unternehmens durch die Brüder Karl und Christian Conzelmann

1942

Plötzlicher Tod von Christian Conzelmann am 14.06.1942

1945

Wiederaufnahme der Produktion und Erweiterung der Produktionsstätten

1950

Erwerb von 65 Werkswohnungen für die Mitarbeiter

1960

Ernennung Karl Conzelmanns zum Ehrenbürger von Albstadt-Tailfingen und Wannweil

1968

Eintragung der Marke -con-ta- ins Register des Deutschen Marken- und Patentamts

1979

Herstellung der Trainingsanzüge für den VfB Stuttgart

2002

Eröffnung des 1. Herstellerverkaufs in Rangendingen

2003

Einführung der Marke Sangora für den Gesundheitshandel

2003

Entwicklung und Einführung der elastischen und beliebten Qualität 714

2013

Entwicklung und Einführung des Verkaufsschlagers Thermowäsche

2014

Neuausrichtung der halbjährlichen Trendkollektion

2014

Entwicklung und Einführung der luxuriösen und innovativen Seide/ Modal Qualität

2016

Einführung einer Loungewear-Serie für Damen und Herren

2017

Erweiterung der Thermowäsche-Serie

2017

Investitionen in unsere Produktionsstätte in Albstadt-Tailfingen

2018

Launch der Marke contraer

1920

1942

1945

1950

1960

1968

1979

2002

2003

2003

2013

2014

2014

2016

2017

2017

2018

Geschichte der Gebr. Conzelmann

Wie viele Geschichten von erfolgreichen Unternehmen beginnt auch diese mit einem fleißigen Geschäftsmann der schon früh eine Vision und den eisernen Willen hatte seine Zukunft selbst zu gestalten.

Im Jahre 1920 gründeten die beiden Brüder Karl und Christian Conzelmann die Trikotwarenfabrik „Gebr. Conzelmann". Karl Conzelmann war das älteste von 5 Kindern. Durch seinen Vater kam Karl schon früh mit dem Beruf des Trikotwebers in Berührung und so lag es auf der Hand, dass auch er nach seinem Schulabschluss mit 14 Jahren den Beruf als Trikotweber ergriff.

Schon lange träumte Karl Conzelmann davon eigene Rundstühle und Nähmaschinen zu besitzen. Dafür wurde mit aller Konsequenz gespart und auf das ferne Ziel hingearbeitet. Kurz nach seiner Rückkehr aus dem 1. Weltkrieg erwarb er seine ersten Maschinen.

1920 war es dann endlich soweit und er gründete zusammen mit seinem Bruder das Unternehmen. Die Keimzelle des heutigen, über 90 Jahre alten Unternehmens, bestand aus ein paar gebrauchten Rundstühlen, einigen Nähmaschinen und einer Spindelpresse. Die erworbenen Maschinen waren schon lange außer Betrieb und in wenig gutem Zustand und somit auch nicht voll einsatzfähig.

Einen großen Vorteil besaßen die Maschinen aber. Auf ihnen lag ein Kontingent zur Garnbeschaffung, welches in Zeiten kriegsbedingter Rohstoffbewirtschaftung in der damaligen Zeit eine Existenzgrundlage war.

Die Trikotstoffe wurden auf eigenen Maschinen gewirkt, im Lohn ausgerüstet, im eigenen Betrieb zugeschnitten und zum fertigen Produkt zusammengenäht. In den Anfangsjahren dienten verfügbare Räume des Wohnhauses von Karl Conzelmann als Fabrikationsräume. Bereits ein Jahr nach der Gründung konnte ein Bauplatz für den Bau einer „richtigen Fabrik“ erworben werden und schon kurz darauf entstand ein für damalige Verhältnisse großzügiger Neubau.

Stetig wurde Erweitert und Verbessert und in Fachkreisen erarbeitete sich das Unternehmen einen guten Namen und Ruf. Im Jahre 1934 erwarb die Firma eine maßgebliche Beteiligung der Spinnerei in Wannweil. Diese Entwicklung schritt voran bis 1939. Dann „gingen in Europa die Lichter aus“. Während des 2. Weltkriegs wurde ein Großteil des Betriebes für die kriegsbedingte Fertigung geräumt.

Nach Ende des Krieges wurde die Produktion mit der übriggebliebenen Einrichtung, und sofern Rohstoffe zu erhalten waren, wieder begonnen. Durch die große Nachfrage blühte das Unternehmen wieder auf. Neue Impulse setzten der Neuaufbau, Erweiterung und Neuausstattung in der Spinnerei, Cotton-Strumpfwirkerei, Strickerei und Kettenstuhl-Wirkerei. Tailfingen als Produktionsstätte reichte nicht mehr aus und so verteilte sich die Firma -con-ta- auf die schwäbische Alb von Hausen i.K, Hartheim, Hechingen über Heinstetten, Meßstetten und Oberndorf a.N. bis nach Rangendingen und Schwenningen.

Am 14.06.1942 verstarb der Mitbegründer Christian Conzelmann unerwartet. Dieser Schicksalsschlag traf Karl Conzelmann schwer, aber durch seinen Rückhalt in der Familie, seinem Unternehmergeist und seinem Willen meisterte er auch diese Hürde.

Bereits in den 50’er Jahren erwarb Karl Conzelmann, aus eigenen Mitteln, 65 Werkwohnungen und stellte diese seinen Mitarbeitern zur Verfügung.

Design &
Schnitt

Am Anfang steht die Idee. Aufbauend auf dem Kollektionskonzept und der Farb- und Materialauswahl erfolgt die Umsetzung in die Entwurfsskizze und den Erstschnitt. Es folgt der Musterzuschnitt und die Fertigung des Prototyps in der Musternäherei sowie die Kalkulation.

Strickerei

Auf über 100 Rundstrickmaschinen können verschiedenste Leibweiten und Feinheiten gestrickt werden. Die Stoffe reichen von Fein- und Doppelripp über Interlock bis hin zu Singlestoffen. In einer Woche werden rund 12 Tonnen gestrickt. Dank des großen Maschinenparks ist es möglich, immer wieder neue Qualitäten zu entwickeln.

Färberei

Nach den Vorgaben aus dem Atelier werden die Stoffe gewaschen, gefärbt oder gebleicht. Pro Tag werden bis zu 4 Tonnen Stoff verarbeitet. Durch das eigene Farblabor ist es möglich, jeden Farbwunsch exakt zu erfüllen.

Veredelung

Nach dem Bleichen und Färben werden die Stoffe für die weitere Verarbeitung gekrumpft, angeraut und kalandert sowie kompaktiert. Die Krumpfung garantiert einen Mindesteinlaufwert. Dies gewährleistet eine optimale Weiterverarbeitung und sichert die spätere Passgenauigkeit.

Zuschnitt

Der fertige Stoff wird im Zuschnitt zur Halbfertigware verarbeitet. Der Großteil aller Artikel wird aus sogenannten Schläuchen geschnitten oder gestanzt. Mit Hilfe eines hochmodernen CNC Cutters, den Stanzen und dem Handzuschnitt werden in einer Woche bis zu 100.000 Teile zugeschnitten.

Näherei

In der hauseigenen Näherei werden die zugeschnittenen Teile von erfahrenen Näherinnen in verschiedenen Arbeitsgängen fertiggestellt. Hierzu gehören zum Beispiel das Zierstichnähen, Säumen und Achsel schließen. Nach dem Fertigstellen wird jeder Artikel kontrolliert, gelegt und verpackt.

Logistik &
Versand

Der komplette Logistikbereich am Standort Albstadt umfasst den Wareneingang, das Lager, die Umpackstation und den Versand. Rund 20 Mitarbeiter stehen täglich bereit, um die eingehenden Aufträge in kürzester Zeit zu kommissionieren und an den Kunden zu liefern.

Design & Schnitt

Strickerei

Färberei

Veredelung

Zuschnitt

Näherei

Logistik & Versand

Produktlinien

Für jeden etwas dabei.

Basic

Für das alltägliche Wohlfühlen. Das Basic-Sortiment von -con-ta umfasst ein breites Spektrum an hervorragender, zeitloser Wäsche für jeden Tag. Die Damen- und Herrenwäsche zeichnet sich durch einen hohen Tragekomfort und erstklassige Qualität aus.

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Trend

Aktuelle Trends und modische Highlights ergänzen das Basic-Sortiment mit farblich abgestimmten Serien sowie innovativen Materialkombinationen und Schnitten.

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Thermowäsche

Kuschlig warm. Die neu entwickelte Thermo-Serie verspricht maximalen Tragekomfort. Mit sportlichem Design sowie modernen und ergonomischen Schnitten wird die wärmende Wäsche den Ansprüchen der Träger mehr als gerecht. Sportlich, funktionell und atmungsaktiv.

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Loungewear

Heimkommen. Ankommen. Wohlfühlen. Mit der -con-ta- Loungewear schlüpft man rein in die Entspannung. Und will nie wieder raus. Schlichte Styles, die individuell zu kombinieren sind, ergeben perfekte Outfits zum Relaxen.

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Wolle

Natürlich angenehm. Die große Vielfalt an verschiedenen Materialzusammensetzungen bildet ein einmaliges Produktprogramm. Alle Artikel mit Angora Anteil sind CaregoraTM zertifiziert, was sie zu innovativen und verantwortungsbewussten Naturprodukten macht.

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